Grüner Tee auf Feld

Besonderheiten des grünen Tees

Grüner Tee auf FeldGrüner Tee wird bekanntlich aus der klassischen Teepflanze hergestellt. Der Unterschied zum Schwarztee ist das Verfahren zur Herstellung. Denn grüner Tee wird beim Trocknungsverfahren nicht oxidiert. Dies unterscheidet ihn vom Schwarztee. Außerdem wird eine andere Gattung der Teepflanze verwendet. Camellia Sinensis. Durch ihre kleinen Blätter und dem zarten Habitus eignet sie sich besser zur Weiterverarbeitung.

Wirkung

Durch das enthaltene Koffein besitzt grüner Tee eine anregende Wirkung. Früher wurde dieser Inhaltsstoff auf Grund seines Vorkommens in der Teepflanze als Thenin bezeichnet. Der Theningehalt variiert zwischen den Teesorten stark.

Der typische Geschmack des Grüntees kommt durch die Aminosäuren thymin und Glycosin. Diese zwei Stoffe lassen sich durch verschiedene Zusatzstoffe beim Anbau und durch Änderung der Standortbedingungen regulieren. Der bittere Geschmack des Tees entsteht aufgrund bestimmter Stoffe, die auch Gesundheitsfördernde Wirkung haben. Sie nennen sich Catechine.

Vitamine und andere Inhaltsstoffe

Grüner Tee enthält noch eine Menge weitere Gesundheitsfördernde Stoffe. Dazu zählen: Vitamin A, Vitamin B, Vitamin B2, Kalium, Calcium Phosphorsäure, Zink, Magnesium, Kupfer, Nickel, Carotine und Fluorid.

Grüner Tee als Hilfe bei Verdauungsstörungen

Durch die im Tee enthaltenen Gerbstoffe kann man grünen Tee als Beruhigungsmittel für den Bauch und Darmtragt nutzen. Die Gerbstoffe sind außerdem für den markant herben Geschmack verantwortlich.

Es gibt zahlreiche Studien zu der gesundheitsfördernden Wirkung von grünem Tee. So wurde getestet, ob der Tee eine präventive Wirkung in Bezug auf Herzerkrankungen hat, ob er Krebsvorbeugend wirkt oder welche Wirkung er bei Diabetes hat. Mehr als 80 solcher Studien sind bislang veröffentlicht worden. Dabei zeigte eine in Japan durchgeführte, 11 Jahre andauernde und mit 15.000 Teilnehmern besetzte Studie erstaunliche Wirkungen des Tees auf das Herz. Die Sterberaten durch Herzinfarkte sanken sowohl bei Frauen als auch bei Männern um 15%. Die Probanden sollten lediglich 5 Tassen Grüntee pro Tag trinken.

Eine andere Studie legte allerdings auch negative Wirkung offen. So wurde festgestellt, dass ein Konsum von über 10 Tassen Grüntee am Tag, die Nieren und die Leber schädigen können. Eine Überdosis der Aminosäure Polyphenol wirkt sich toxisch auf die Organe aus und kann weitreichende Folgen haben.

Der Grüntee ist eine tolle Ergänzung zum täglichen Nährstoffbedarf. Er hat präventive Wirkungen und kann auch bei akuten Leiden helfen. Durch seinen leckeren Geschmack kann man ihn auch als Kaltgetränk servieren.